Der Isenheimer Altar in Pastell
In einem dreijährigen Projekt hat Elisabeth Biron von Curland den Isenheimer Altar von Matthias Grünewald – eines der bedeutendsten Werke der abendländischen Kunstgeschichte – in Pastell nachgeschaffen.
Das Original
Der Isenheimer Altar, geschaffen zwischen 1512 und 1516 von Matthias Grünewald für das Antoniterkloster in Isenheim (Elsass), gilt als Meisterwerk der spätgotischen Malerei. Mit seiner erschütternden Darstellung der Kreuzigung und der leuchtenden Auferstehung zählt er zu den ausdrucksstärksten Werken der europäischen Kunst. Heute befindet sich das Original im Musée Unterlinden in Colmar.
Elisabeths Projekt
Als ausgebildete Gemälderestauratorin – geschult an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München (1962–1966) – bringt Elisabeth Biron von Curland ein tiefes Verständnis für die Maltechniken der alten Meister mit. In ihrem Atelier in Dorfen bei Icking hat sie über drei Jahre hinweg die Tafeln des Isenheimer Altars in filigraner Kleinstarbeit als Pastellmalerei auf Papier und Leinwand reproduziert.
Das Ergebnis sind großformatige Pastellarbeiten, die Grünewalds dramatische Bildsprache – von der qualvollen Kreuzigung über das mystische Engelkonzert bis zur triumphalen Auferstehung – in einer eigenständigen Technik neu interpretieren.
Die Tafeln
Der Film
Der Dokumentarfilm begleitet Elisabeth Biron von Curland bei der Entstehung ihres Isenheimer-Altar-Projekts und gibt Einblicke in die künstlerische und spirituelle Dimension dieser Arbeit.
Pressestimmen
Die Ammerlander Künstlerin Elisabeth Biron von Curland hat in einem dreijährigen Projekt den wohl berühmtesten Wandelaltar des Mittelalters, den Isenheimer Altar, in filigraner Kleinstarbeit reproduziert.
Beeindruckende Kopie: Weltberühmter Altar macht Station in Miesbach.
Ausstellungen des Altar-Projekts
- 2014 – Evangelische Kirche St. Michael, Wolfratshausen (Karwoche)
- 2018 – Rathaus Stephanskirchen
Zum Isenheimer-Altar-Projekt ist ein eigener Katalog erschienen.